Initiative D21
Synopse des Kompetenzzentrums Digitale Bildung vergleicht erstmals Förderprogramme für Luftfilteranlagen

Die neue Synopse des Kompetenzzentrums Digitale Bildung erläutert und vergleicht erstmals die zwei vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ins Leben gerufenen Bundesförderprogramme für Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen und Zu- und Abluftventilatoren (Luftfilter) zur Sicherung des Schulbetriebs in der Covid-19 Pandemie. Neben einer allgemeinen Einführung fokussiert sich diese Synopse auf die jeweils zutreffenden Konditionen und Antragsberechtigten, sowie die förderfähigen Verwendungszwecke. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Beschaffungs- und Förderkriterien, sowie deren landesspezifische Umsetzungen gelegt.

Während im ersten Aufruf rund 500 Millionen Euro ausschließlich zur Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) befristet vorgesehen waren, ermöglichte die Novellierung im Juni 2021 außerdem die Förderung des Neueinbaus von stationären RLT-Anlagen sowie die Beschaffung und den Einbau stationärer Zuluft- und Abluftventilatoren. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Programm zwischenzeitlich um zusätzliche 714 Millionen Euro aufgestockt. Seit Mitte Juli 2021 unterstützt der Bund die Länder außerdem bei der Beschaffung von mobilen Luftfiltergeräten aus demselben Fördertopf mit insgesamt rund 200 Millionen Euro.

Neben diesem Überblick stellt die Synopse als erstmalig die beiden Bundesförderprogramme für RLT-Anlagen sowie die unterzeichneten Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Ländern zur Förderung mobiler Luftfiltergeräte vergleichend gegenüber. Auf diese Weise wird ein Überblick aus der Perspektive von Fördermittelnehmern über die Förderlandschaft hinsichtlich der Förderfähigkeit, den Voraussetzungen und Konditionen und ebenso ein zeitlicher Überblick über die laufenden bzw. abgeschlossenen Förderrunden gegeben. Abschließend finden Sie zudem noch eine tabellarische Aufarbeitung der jeweiligen Förderrichtlinien der Bundesländer sowie einen Beispielantrag, der aufzeigt welche Informationen zur Beantragung eingereicht werden müssen.

D21-Digital-Index – Studie mit atene KOM und weiteren

Der Digitalisierungsgrad der Gesellschaft ist erneut gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der nun vollständig veröffentlichte D21-Digital-Index 2021/2022 der Initiative D21. Die von der atene KOM als Partner unterstützte Gesellschaftsstudie verzeichnet somit erneut einen gestiegenen Digital-Index der deutschen Gesellschaft.

Thematische Schwerpunkte der repräsentativen Studie zum Digitalisierungsgrad in der Bundesrepublik lagen in diesem Jahr u.a. auf der digitalen Nachhaltigkeit und den einzelnen Generationen. Bereits im Vorjahr unterstützte die atene KOM als Premiumpartner die D21-Studie  (https://initiatived21.de/app/uploads/2021/02/d21-digital-index-2020_2021.pdf).  

Kommunaler Breitbandausbau in Deutschland – Loseblattsammlung

Kommunen stehen beim Breitbandausbau vor einer komplexen Herausforderung. Es gilt, eine Vielzahl von technologischen, organisatorischen und nicht zuletzt finanziellen Entscheidungen zu treffen. Unter der Überschrift »Kommunaler Breitbandausbau in Deutschland – Grundlagen und Empfehlungen« haben wir in einer Loseblattsammlung rechtliche, ökonomische und technische Grundlagen des Breitbandausbaus für Kommunen zusammengefasst. Die Texte basieren auf dem Wissen von Experten mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Breitbandausbau, -förderung und -beratung.
Die Loseblattsammlung besteht aus einem Grundwerk (inklusive Ordner und Register) und regelmäßigen Ergänzungslieferungen und Aktualisierungen (pro Jahr maximal vier Ergänzungslieferungen). Die Inhalte sind in acht thematische Module gegliedert. Dabei versteht sich die Loseblattsammlung als ein wachsendes Werk, das ständig aktualisiert und verbessert wird. Nur so kann der Leitfaden den kurzen technologischen Entwicklungszyklen und dem sich wandelnden regulatorischen Umfeld sowie einer stetig wachsenden Förderkulisse gerecht werden.

Medienbildung an deutschen Schulen – Studie

Medienkompetenz gilt heute wie Lesen, Schreiben und Rechnen als Schlüsselqualifikation für einen chancenreichen Start ins Berufsleben. Der souveräne Umgang aller Schüler mit PC, Internet und digitalen Medien setzt daher eine flächendeckende und systematische Verankerung von Medienbildung voraus. Dennoch sind viele deutsche Schulen bei der Umsetzung auf sich allein gestellt – trotz Engagement und guten Ansätzen in manchen Regionen. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes unter der Schirmherrschaft der Initiative D21 hat die atene KOM GmbH eine Studie zum Stand der (digitalen) Medienbildung an deutschen Schulen erstellt und entsprechende Handlungsempfehlungen für die Akteure in der Bildungspolitik abgeleitet. Weitere Projektpartner sind Google Deutschland, Texas Instruments Deutschland sowie das Europäische Institut für Innovation e.V.