Als strategischer Partner unterstützen wir Schulträger und Schulen bei der Entwicklung langfristig angelegter digitaler Bildungskonzepte von der Grundschule bis in die berufliche Weiterbildung. Im Rahmen des Antragsprozesses DigitalPakt Schule bietet das Kompetenzzentrum Digitale Bildung Unterstützung entlang des Förderantragsprozesses.

Phase 1 – Vor der Antragstellung

Bestandsanalyse

Damit die Bedürfnisse einer IT-Grundstruktur in den Schulen konkret adressiert werden können, ist eine Bestandsanalyse unverzichtbar. Für die spätere Entwicklung einer Gesamtkonzeption für die IT-Infrastrukturen werden folgende Punkte in der Bestandsanalyse ermittelt:

  • Aktuelle oder geplante Anzahl der Schulen und Schulstandorte, aufgegliedert nach Schulformen bzw. Schulstufen
  • Eine Aufstellung der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und des schulischen Verwaltungspersonals je Schule
  • Aufstellung der Anzahl der pädagogisch genutzten Räume sowie Anzahl der Verwaltungsräume je Schule
  • Stand der aktuellen IT-Infrastruktur sowie Anzahl an vorhandenen Geräten (Laptops, Whiteboards, Beamer usw.)
Erstellung eines Medienbildungskonzeptes (MBK) – Schule

In Abstimmung mit dem Schulträger, der zuständigen Schulaufsichtsbehörde und (in den meisten Bundesländern) dem Medienpädagogischen Zentrum muss die Schule für den Förderaufruf DigitalPakt Schule ein spezifisches Medienbildungskonzept (MBK) erstellen. In dem MBK sollen vor allem die folgenden Sachverhalte erläutert werden:

  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Ausstattungs-/Nutzungskonzept
  • Fortbildungskonzept

Das Kompetenzzentrum Digitale Bildung übernimmt sowohl die Erstellung des gesamten MBK, als auch nur Teilleistungen, wie z.B. das Ausstattungs-/ Nutzungskonzept sowie das Betriebs- und Servicekonzept.

Erstellung eines Medienentwicklungsplanes (MEP) - Schulträger

Ein wesentliches Element für die Bewilligung der Mittel aus dem DigitalPakt Schule ist ein robuster Medienentwicklungsplan (MEP), der auf Basis des MBK erarbeitet wird. Der MEP muss insbesondere im Zuge der Förderantragstellung die folgenden Punkte beinhalten:

  • Einen pädagogischen Rahmen
  • Ein technisches Konzept
  • Ein Fortbildungskonzept

Das Kompetenzzentrum Digitale Bildung übernimmt sowohl die Erstellung des gesamten MEP, als auch nur Teilleistungen, wie z.B. das Ausstattungs-/ Nutzungskonzept sowie das Betriebs- und Servicekonzept.

Erstellung eines Konzeptes über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung, Support und IT

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Anforderungen für den Erwerb der Fördermittel aus dem DigitalPakt Schule ist ein Konzept über die Sicherstellung von Betrieb, Wartung, Support und IT. In diesem Konzept sollen unter anderem Lösungen für Standardprobleme, eine Problem­annahme sowie eine qualifizierte Fehlermeldung usw. formuliert sein.

Ihr schulspezifisches Konzept für die Sicherstellung von Betrieb, Wartung, Support und IT kann diese Punkte definieren:

  • Routinen für das Update und Einspielen neuer Versionen der Betriebs- und Anwendnungssoftware
  • Verwaltung, Konfiguration und Administration der schulischen IT-Infrastruktur
  • Störungsbearbeitung
  • Maßnahmen aus dem Bereich Informationssicherheit, Datenschutz und Jugendschutz
  • Rollenverteilungen bezüglich der verschiedenen Supportlevel
  • Operative Verantwortlichkeiten für die Verwaltung, Konfiguration und Administration der schulischen IT-Infrastruktur

Phase 2 – Nach der Bewilligung – Mittelabruf und Verwendungsnachweis

Verwendungsnachweis

Der DigitalPakt Schule sieht verschiedene Verfahren des Mittelabruf vor. Abschließend ist beim Landesförderinstitut ein Antrag auf Auszahlung der Mittel zu stellen – die sogenannte Mittelanforderung.

Mit jeder Mittelanforderung ist eine kumulierte Einzelausgabenaufstellung, getrennt nach den Ausgabenansätzen des Zuwendungsbescheides, zu erstellen. Dabei sind alle bisher im Rahmen des Vorhabens entstandenen Ausgaben (vorherige Einzelausgabenaufstellungen) mit einzubeziehen.

Im Antragsformular zur Mittelanforderung müssen u.a. die folgenden Angaben befüllt werden:

  • Ausgabeabrechnung – hier müssen die Ausgaben in Ausgaben für Infrastrukturmaßnahmen, Ausgaben für Geräte, schulgebundene mobile Endgeräte und Begleitmaßnahmen angegeben werden
  • Finanzierungsabrechnung – hier müssen die ausgegebenen Mittel in Eigenmittel (davon Zuwendung auf Co-Finanzierungsmittel und Eigenanteil des Schulträgers), Eigenanteil der Schule und Mittel Dritter zugeordnet werden

Das Kompetenzzentrum übernimmt das Finanzmanagement im Sinne der Erstellung des Antrages auf Mittelanforderung im Auftrag des Schulträgers.

Erstellung und Auswertung von Ausschreibungen

Nach der Bewilligung der Mittel seitens des zuständigen Landesförderinstituts geht es den Schulträger in die Ausschreibungsphase. In diesem Schritt ist es besonders wichtig, die Einhaltung der Vergabekriterien für die Zuschlagserteilung sicherzustellen.

Das Kompetenzzentrum Digitale Bildung steht den Schulen bzw. Schulträgern als kompetenter Ansprechpartner zur Seite und bietet folgende Unterstützung im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens:

  • Fachliche Beratung bei der Erstellung von Leistungskatalogen für verschiedene Gewerke wie beispielsweise Gebäudeverkabelung, LAN-Versorgung und WLAN-Versorgung von Schulgebäuden, Internetversorgung der Schulen durch Netzanbieter, Einrichtung und Administration zentraler IT-Dienste, Anzeigegeräte etc.
  • Erstellung von Vergabekriterien
  • Strategische Beratung zur Beachtung der Schwellenwerte
  • Sondierung des Anbieterspektrums

weitere Angebote

Fördermittelberatung

Wir beraten Sie neben der Beantragung von Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule auch gern zur Finanzierung weiterer Projekte.

Projektmanagement

Zum Gelingen von Projekten trägt eine versierte Planung sowie ein professionelles Projektmanagement bei. Von der Projektinitiierung bis zur Projektnachbetrachtung bringen wir unsere Expertise ein.

  • Kontinuierliches Projektmonitoring
  • Unterstützung bei der Erfüllung der programmbezogenen Mitwirkungspflichten
  • Unterstützung bei Ausschreibungsverfahren für Teilprojekte
  • Koordination der einzelnen Teilprojekte
  • Dokumentation des gesamten Projektverlaufs
Veranstaltungen und Workshops

Im Rahmen der umzusetzenden Projekte stellen Veranstaltungen und Workshops ein geeignetes Format dar, um verschiedene Akteursgruppen einzubinden, Erfahrungen und Wissen auszutauschen sowie das gemeinsame Vorgehen zu entwickeln.

  • Organisation inkl. Terminmanagement
  • Inhaltliche Organisation
  • Nachbereitung und Dokumentation